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Candida Höfer, Kurmittelhaus Wennigstedt, 1979

Sammlung Garnatz

Ein Gemälde von Markus Lüpertz war das erste von rund 700 Kunstwerken, die das 2020 verstorbene Kölner Ehepaar Eberhard und Ute Garnatz Mitte der 1970er-Jahre erwarb. Damit war das Fundament gelegt für eine Sammlung, die seit langem zu den bedeutendsten Privatsammlungen deutscher Gegenwartskunst zählt. Mit sicherem Gespür für Qualität und einer gehörigen Portion Sammelleidenschaft bauten Eberhard Garnatz und seine Frau ihre Kollektion in den Folgejahren auf und erweiterten sie kontinuierlich um Spitzenwerke der zeitgenössischen deutschen Kunst. 1996 kam die Sammlung Garnatz als Dauerleihgabe an die Städtische Galerie Karlsruhe.

Der Schwerpunkt der Sammlung liegt auf Malerei und Fotografie, umfasst aber auch Plastiken, Objekte und Papierarbeiten. Einen besonderen Akzent bildet die rheinische Kunstszene, mit der das in Köln beheimatete Ehepaar Garnatz besonders enge Kontakte pflegte, etwa zu Sigmar Polke. Zahlreich vertreten sind aber auch Künstler*innen, die als Professor*innen mit der Karlsruher Akademie der Bildenden Künste und mit der Hochschule für Gestaltung verbunden waren, so Georg Baselitz, Per Kirkeby, Meuser, Günther Förg, Candida Höfer oder Thomas Struth. Das schnelle Schnäppchen oder das einmalige Belegstück war nie die Sache der Kölner Kunstliebhaber; ihnen ging es vielmehr um die kontinuierliche Begleitung eines Künstlers oder einer Künstlerin und um die Dokumentation ihrer individuellen Entwicklung, die anhand eines Werkkomplexes aufgezeigt werden kann.

 

02. August 2022, Stadt Karlsruhe

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